Heizkesselbarometer 2011Das Angebot an Heizanlagen wird immer größer, differenzierter und für den Verbraucher immer unüberschaubarer. Im Zentrum des Interesses von Bauherren steht die Frage nach kostengünstigen Möglichkeiten, Haus und Wohnung zu beheizen. Diese Frage wird umso drängender, je mehr die Brennstoffkosten für fossile Energieträger, wie Erdöl und Erdgas in die Höhen klettern. Eine sehr gute Möglichkeit, in diesem Bereich vergleichende Daten zu erhalten, ist der so genannte Heizkesselbarometer. Mit seiner Hilfe gelingt es, sich ein Bild über die verschiedenen Möglichkeiten der Beheizung der eigenen vier Wände und der jeweiligen Kosten zu verschaffen.
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Als Basis für die Kostenstudie wurde ein Gebäude mit einer Leistung von 15 kW und einem Jahresnutzenergiebedarf von 15.000 kWh, also ein durchschnittliches Gebäude der Wärmeschutzklasse „C“ verwendet.
Die Investitionskosten beinhalten die Kosten für die Anschaffung des Kessels, der Öltanks, der Gasanschlüsse, der Wärmeübergabestationen, der Silos, der Hackschnitzelaustragung, der Pelletsförderung und dergleichen. Wobei der Landesbeitrag für Neuanlagen (30%) vom Betrag abgezogen wurde.
Die Brennstoffkosten wurden für den Zeitraum von 20 Jahren eingerechnet, wobei man von der momentanen Situation in Südtirol ausgegangen ist, also zukünftige Entwicklungen nicht mit berücksichtigt hat, da diese im Bereich der Spekulation liegen.
Die Wartungskosten enthalten Kosten für den Kamin, den Kaminkehrer, den Strom sowie den Servicetechniker.
Sämtliche Preise wurden mit einem MwSt.-Satz von 4% berechnet.
Copyright: Günther Gantioler
Stand 10-2011
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