Sparlampen:Damit das Licht nicht wieder ausgehtEnergieeinsparungEnergiesparlampen brauchen 80% weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen und halten etwa 8-mal länger. Bei gleicher Helligkeit und einer durchschnittlichen Lebensdauer von achttausend Stunden spart man so etwa 73 Euro pro Lampe. Einer Familie bringt dies immerhin 50 Euro pro Jahr. Ein sehr gut mit Sparlampen ausgestatteter Haushalt kommt sogar auf das Doppelte.Das Geheimnis liegt in der TechnikBei einer Glühlampe fließt der Strom durch eine dünne Spirale aus Wolfram und erhitzt diese auf ein paar tausend Grad, so dass sie hell glüht. 90-95% der eingesetzten Energie wird dabei allerdings verheizt. Lediglich 5-10% setzt sie in Licht um. Halogenlampen sind da nicht viel sparsamer. Eine teure und verschwenderische Art zu heizen, besonders im Sommer!Energiesparlampen nutzen dagegen die Energie vier bis fünf mal besser aus. Sie verbrauchen bis zu 80% weniger Strom für die gleiche Lichtmenge. Für ihre Herstellung wird zwar etwas mehr Energie eingesetzt, aber das hat man schon nach ca. 40 Stunden Brenndauer wieder eingespart. Und so funktioniert die Energiesparlampe (fachlich als Kompaktstofflampe bezeichnet): Ihr Glaskörper ist mit einem Gas gefüllt, das durch Strom zur Strahlung angeregt wird. Diese Strahlung wird durch die Leuchtstoffschicht auf der Innenseite der Glasröhre in sichtbares Licht umgewandelt. Im Sockel der Lampe (das kleine weiße Gehäuse vor dem Gewinde) sitzt die Steuerelektronik, die unter anderem dafür sorgt, dass die Lampe startet, ohne zu flackern. Qualität ist wichtigGegen den Einsatz von Energiesparlampen gibt es immer noch Vorurteile. Tatsächlich ist es wichtig, beim Kauf von E-Sparlampen auf die beste Qualität zu achten.Zahlreiche Modelle verlieren bereits nach kurzer Zeit ihre Leuchtkraft und sind somit nicht mehr verwendbar. Achten sie auf das Energieeffizienz-Label. Es sagt Ihnen, wie sparsam das Produkt wirklich ist. Sowohl die Zeitschrift Ökotest (Augabe Oktober 2008), als auch Stiftung Warentest (Ausgabe test1/2009) haben einige Produkttests für Energiesparlampen durchgeführt. Die richtige Lampe am richtigen OrtSetzen Sie Energiesparlampen besonders dort ein, wo Sie für längere Zeit Licht benötigen, wo Sie indirekt beleuchten, wo Sie ab und zu vergessen das Licht auszuschalten, wo Sie einen kühlen Kopf bewahren müssen, z.B. am Schreibtisch, wo Kinder spielen, denn Energiesparlampen verhindern nicht nur kleine Wehwehchen, sondern auch große Brände, wo es sicher sein soll, z.B. draußen zum Beleuchten der Wege.Energiesparlampen erzeugen Elektrosmog! Deshalb sind sie nur dort einzusetzen, wo keine direkte Nähe zu sich länger aufhaltenden Personen besteht! Eine Alternative zu den Energiesparlampen stellen die neuen Halogenlampen dar. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: www.lichtbiologie.de www.buergerwelle-schweiz.org Langes Leuchten garantiertEnergiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll. Sie sind nämlich recycelbar und können bei guten Händlern wieder abgegeben werden. Fragen Sie einfach beim Kauf nach. Ansonsten finden ausgemusterte Energiesparlampen bei Schadstoffsammelstellen, Recyclinghöfen oder bei den mobilen Schadstoffsammlungen Abnahme.Energiesparlampen kosten nicht mehr als Glühlampen!Schon für unter 5 Euro können sie Qualitäts-Energiesparlampen erwerben. Dann macht selbst der auf den ersten Blick hohe Anschaffungspreis gegenüber der Glühlampe keinen Unterschied mehr.Beispiel - Kostenvergleich:
In der Tabelle wurde von einer Betriebsdauer von 8.000 Stunden ausgegangen und einem kWh-Pries von 0,1719 €.
Also: Energiesparlampen kosten nicht mehr, sparen aber über den geringeren Stromverbrauch eine Menge Geld ein. |
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