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Futter für Ihr SparschweinChecken Sie Ihre Finanzen mit Hilfe der Verbraucherzentrale und sparen Sie ohne zu verzichten!Vor dem Konsumieren sollten Sie sich informieren!
Viel Geld können Sie dadurch sparen, dass Sie vor Anschaffung eines Produktes im Infoshop der Südtiroler Verbraucherzentrale und in den einzelnen Budgetberatungsstellen verschiedene Tests einsehen und so das beste Preis-Leistungs-Verhältnis herausfinden. Alle wichtigen Warentests sind auch mit dem Verbrauchermobil unterwegs, welches monatlich durch die größten Ortschaften Südtirols fährt.
Zudem können Sie sich bei den Budgetberatungsstellen, welche die VZS zusammen mit den Bezirksgemeinschaften Burggrafenamt, Eisacktal, Wipptal und Pustertal unterhält, oder auch bei der VZS selbst, zu Krediten, Ratenkauf, Lebensversicherungen, Geldanlage, Telefonsozialtarife, Autoversicherungen, Baugeld usw. kostenlose Infos einholen.Haushalt
- TIPP 1: Wenn Sie ein Haushaltsbuch führen, werden Sie staunen, für was Sie alles Geld ausgeben. Und so manches ist überflüssig. Allein schon die Tatsache, dass jeder Posten notiert wird, zwingt zur Überlegung: kriege ich das nicht auch billiger?
- TIPP 2: Wenn eine Familie täglich zwei Flaschen Mineralwasser trinkt, gibt sie dafür im Jahr 235 Euro aus. Mit selbstgemachtem Sprudelwasser sind es nur noch 36 (!) Euro. Für die Eigenherstellung muss zwar erst ein Wassersprudler angeschafft werden, dann aber lohnt es sich. Übrigens: In vielen Südtiroler Gemeinden schmeckt das „Wasser des Bürgermeisters“ besser als jenes aus der Flasche.
- TIPP 3: Wenn Sie duschen statt zu baden, sparen Sie nicht nur Wasser, sondern auch Energie.
- TIPP 4: Bauen Sie in Ihr WC eine Sparspülung ein. Das spart bei einer vierköpfigen Familie 30.000 Liter Wasser im Jahr.
- TIPP 5: Wenn Sie Wasser laufen lassen und warten, dass es warm wird: auffangen und zum Blumengießen verwenden. Außerdem: Regenwasser auffangen und damit Blumen gießen.
- TIPP 6: Wasser beim Händewaschen, Zähneputzen und Einseifen unter der Dusche abstellen.
- TIPP 7: Bereits beim Einkauf auf den Müll achten, denn in fast allen Gemeinden Südtirols zahlt man mehr, wenn mehr Müll abgeliefert wird. Mehrweggebinde bevorzugen, nutzlose Verpackungen meiden. Beim Kauf von Waren deren Qualität, Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit berücksichtigen.
Strom
- TIPP 1: Ein Kühlschrank gehört nicht neben Herd oder Heizung und muss auch nicht auf höchster Stufe kühlen. Die Milch wird auch auf Stufe eins nicht schlecht. Noch mehr Strom spart, wer das Eisfach regelmäßig abtaut. Denn je dicker die isolierende Eisschicht, desto höher der Stromverbrauch. Im Urlaub kann der Kühlschrank ruhig leer sein, also abschalten.
- TIPP 2: Heißwasser-Geräte schlucken in den meisten Haushalten zu viel Strom. Wer sein Wasser nur auf 50 statt auf 60 Grad heizt, spart centweise. Im Urlaub muss der Boiler nicht in Betrieb sein.
- TIPP 3: Elektrische Kochplatten heizen lange nach. Abdrehen, bevor die Nudeln gar sind, die Restwärme reicht voll aus. Oder: Einen Topf mit Wasser auf die heiße Platte stellen, dann ist das Wasser für den Abwasch gleich warm.
- TIPP 4: Stellen Sie den Bewegungsmelder von Außenlichtanlagen auf wenige Sekunden ein. Läuft eine Katze über das Grundstück, muss das Außenlicht nicht fünf Minuten lang brennen. Außerdem: Energiesparlampen einschrauben.
- TIPP 5: Eine 15-Watt-Energiesparlampe leuchtet ebenso hell wie herkömmliche 75-Watt-Glühbirnen. Sie sparen aber bis zu 66 Euro im Jahr. Zudem hält so eine Sparlampe knapp 8.000 Stunden, eine normale Glühbirne macht schon nach 1.000 Stunden schlapp.
- TIPP 6: Halogenlampen verbrauchen viel mehr Strom: Allein der Trafo schluckt zehn Prozent der Lampenleistung als zusätzliche Energie. Grundsätzlich gilt: Licht Immer aus, wenn niemand im Raum ist.
- TIPP 7: Lassen Sie Stereoanlage, Fernseher oder Computer nicht auf Standby stehen. Nicht nur das kleine rote Standby-Lämpchen schluckt Strom, sondern auch das Netzteil, eingebaute Uhren und elektronische Speicher. Sie sparen jährlich bis zu 102 Euro, wenn Sie ihre Geräte immer vom Strom ziehen.
- TIPP 8: Wenn die Wäsche nicht übermäßig verschmutzt ist: Öko-Waschgang einstellen. Das spart Geld und ist umweltfreundlich.
- TIPP 9: Sie brauchen eine neue Waschmaschine, einen neuen Kühlschrank oder Geschirrspüler? Achten Sie beim Kauf nicht nur auf den Preis, sondern auch auf den Energieverbrauch.
Heizung
- TIPP 1: Halten Sie die Fenster nicht dauernd in Kipp-Stellung offen. Besser: Drei Mal täglich fünf Minuten durchlüften.
- TIPP 2: Senken Sie nachts und bei Abwesenheit die Temperatur um 4 Grad. Das verringert die Heizkosten um 10 Prozent!
- TIPP 3: Heizen Sie in der Wohnung nicht auf mehr als 20 bis 22 Grad. Für Vorräume reichen 15 Grad. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Energie. Achten Sie aber auf geschlossene Türen zu den kälteren Räumen hin.
- TIPP 4: Verstellen Sie Heizkörper nicht durch Möbel, verdecken Sie die Geräte nicht mit schweren Vorhängen. Die Wärme kann sich sonst nicht verteilen.
- TIPP 5: Entlüften Sie Ihre Heizkörper, wenn die Geräte gluckern. Das Wasser zirkuliert dann nicht mehr richtig, dadurch geht Energie verloren.
- TIPP 6: Schließen Sie abends Vorhänge und Rolläden. Diese Dämmung bringt bis zu 30 Prozent weniger Wärmeverlust.
- TIPP 7: Isolieren Sie die Heizungsrohre im Keller. Dann geht auf dem Weg in die Wohnung keine Wärme verloren.
- TIPP 8: Im Keller läuft einer der größten Stromverbraucher, die Heizungspumpe. Sie pumpt das warme Wasser durch die Heizungskörper in der Wohnung. In manchem Haus läuft sie Tag und Nacht, im Sommer wie im Winter. Unnötig! Das Gerät braucht bis zu 500 kWh Strom. Meistens genügt es, den Stufenschalter auf die halbe Leistung herunter zu drehen, um das Wasser ausreichend zu verteilen.
Telefon
- TIPP 1: Handy: Überlegen Sie sich genau, welcher Tarif für Sie der richtige ist. Wenn Sie sowieso nicht so oft über Ihr Handy telefonieren wollen, reicht vielleicht ein Vertrag ohne Grundgebühr. Grundsätzlich gilt: Fassen Sie sich tagsüber kurz, denn zu dieser Zeit ist es besonders teuer.
- TIPP 2: Telefon: Für Gespräche im Inland kann man jede Menge Geld sparen, wenn man vor die Rufnummer die Nummer eines anderen Anbieters als der Telecom wählt (so genanntes Call-by-Call-Verfahren).
- TIPP 3: Fax: Auch Faxe lassen sich prima über das Internet verschicken. Bei vielen E-Mail-Anbietern ist eine kostenlose Fax-Nummer im Angebot mit dabei.
- TIPP 4: Internetzugang: Viele Provider bieten einen kostenlosen Internetzugang an. Dabei sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der Provider in Ihrem Ortsbereich über einen Einwählknoten verfügt.
Auto
- TIPP 1: Schalten Sie früh hoch – schon bei 40 km/h in den 4. Gang. Dem Motor schadet es nicht, Ihnen aber spart es bis zu 20 Prozent Sprit!
- TIPP 2: Meiden Sie Vollgas und unnötiges Bremsen. Das verringert den Verbrauch um drei bis fünf Prozent.
- TIPP 3: Schalten Sie den Motor ab, wenn Sie länger als 30 Sekunden stehen müssen.
- TIPP 4: Checken Sie Ihren Reifendruck. Er sollte etwa 0,2 bar höher liegen, als vom Hersteller empfohlen. Das gibt weniger Reibungsverluste, der Verbrauch sinkt.
- TIPP 5: Schalten Sie die Klimaanlage nur bei Bedarf ein. Sie ist ein Sprit-Schlucker.
- TIPP 6: Räumen Sie Ihren Kofferraum auf, werfen Sie unnötigen Ballast (z.B. Dachträger) ab. Je geringer das Gewicht und der Luftwiderstand, desto niedriger der Verbrauch.
- TIPP 7: Bilden Sie Fahrgemeinschaften.
- TIPP 8: Rüsten Sie Ihr Auto auf Flüssiggas um. Für den Einbau einer Anlage oder auch für die Neuanschaffungen von Erdgasautos gibt es steuerliche Förderung. Sie fahren dann, je nach Kilometerleistung, mit der Hälfte der Treibstoffkosten.
- TIPP 9: Achten Sie beim Kauf Ihres Autos besonders auf den Verbrauch.
- TIPP 10: Bei der Autoversicherung gibt es sehr große Prämienunterschiede (bis über 400%). Vergleichen Sie deshalb vor Abschluss eines Vertrages sowie bei jeder Jahresfälligkeit die verschiedenen Angebote auf dem Versicherungsmarkt. Dabei kann der "Preventivatore Unico Rcauto", ein Online-Instrument der Aufsichtsbehörde ISVAP, helfen den Überblick zu bewaren. Mit diesem Instrument kann innerhalb kürzester Zeit aus den Angeboten von 65 Ver-sicherungsgesellschaften die günstigste KFZ-Haftpflichtversicherung für die jeweilige individuelle Situation ermittelt werden. Wer über keinen Internet-Zugang verfügt oder Schwie-rigkeiten bei der Eingabe der verschiedenen Daten hat, kann sich auch an die Verbraucherzentrale wenden. Fragen Sie einfach nach dem KFZ-Versicherungscheck.
Veröffentlicht in der "Zett" am 27.01.02
Infoblatt: HC21
Stand: 10/2010
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