Rund ums EiDas Ei ist nicht nur Sinnbild für die Entstehung von Le-ben und für die Auferstehung, sondern vor allem ein nahrhaftes Lebensmittel. Und dazu hier einige Informationen: Was enthält das Ei?Als Lebensmittel wird das Hühnerei hoch geschätzt; nicht nur weil es gut schmeckt und vielseitig eingesetzt werden kann, sondern weil es besonders viel hochwertiges Eiweiß (6,7 g/Ei), wertvolle Vitamine (A, E, B) und Mineralstoffe (Phosphor, Natrium, Kalium, Calcium, Eisen) liefert. Es enthält aber auch sehr viel Cholesterin (314 mg/Ei). Zuviel Cholesterin kann zu erhöhten Blutfettwerten führen und ist somit ein Risikofaktor für den Schlaganfall. Das Ei und das CholesterinDer Eidotter enthält neben vielen wertvollen Nahrungsbestandteilen auch sehr viel Cholesterin, ein Fettbegleitstoff, der in allen fetthaltigen, tierischen Lebensmitteln (Fleisch, Butter, Käse, Milch) vorkommt. Cholesterin wird vom Körper selbst in ausreichenden Mengen hergestellt. Wird zuviel Nahrungscholesterin aufgenommen, reduziert der gesunde Körper die Eigenproduktion. Bei Stoffwechselstörungen jedoch funktioniert diese Regulation nicht und Cholesterin reichert sich im Blut an (erhöhte Blutfettwerte), was zu einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle, z.B. Herzinfarkt wird. Empfohlen wird, nicht mehr als 300 mg Cholesterin täglich zu essen und höchstens 3 Eier pro Woche, dies auch schon vorbeugend. Die Henne und das EiDer steigende Eierkonsum und steigende Tierhaltungskosten haben zu intensiven Haltungsformen geführt, die durch hohe Legeleistung und möglichst geringem Futter- und Platzeinsatz gekennzeichnet sind. Dichtgedrängte, tierquälerische Hühnerbestände (in Käfigen oder auf dem Boden in riesigen Hallen oder im Freien) sind die Folge und mit ihnen auch Krankheiten, die sich in der Hühnermasse schnell ausbreiten. Vorbeugende Arz-neimittel (z.B. Antibiotika, Antistressmittel) und Zusatz-stoffe (z.B. Vitamine), die über das Futter verabreicht werden, sollen diese eindämmen.
Die darauf folgende Buchstabenkombination steht für den EU-Staat, aus dem die Eier stammen, ("IT" steht für Italien). Dann folgt eine dreistellige Zahlenreihe, aus der man die Gemeinde ablesen kann, aus der die Eier stammen. Die folgende Buchstabenkombination bezieht sich auf die Region, in welcher diese Gemeinde liegt, Südtiroler Eier sind mit "BZ" gekennzeichnet. Die dreistellige Zahl zum Schluss ist die Identifikationsnummer des Legehennenbetriebes. HühnerhaltungEine europaweit gültige Verordnung legt verschiedene Haltungsarten fest, die sich u. a. im Platzangebot pro Huhn unterscheiden: mindestens 10 m² Platz muss ein Huhn in der Freilandhaltung haben, mindestens 0,14 m² in der Bodenhaltung und im Käfig mindestens 550 cm². SalmonellenSalmonellenvergiftungen liefern im Sommer regelmäßig Schlagzeilen; Eier und Eiprodukte können die Ursache sein. Salmonellen (Bakterien) befinden sich bei Eiern bevorzugt auf der Schale, können von dort auf den Menschen übertragen werden und vor allem bei Kleinkindern, älteren Personen und abwehrgeschwächten Personen Durchfälle, Fieber und Erbrechen auslösen. Achten Sie auf die unten angegebenen Tipps. GüteklassenJe nach Alter, äußerer und innerer Beschaffenheit und Behandlung werden Eier eingeteilt in die Güteklassen A, B und C. Im Handel sind hauptsächlich Eier der Klasse A anzutreffen. "A extra" bedeutet, dass es sich um sehr frische Eier handelt, die am Legetag verpackt wurden und innerhalb von 7 Tagen verkauft sein müssen. Erkennbar sind diese Eier am roten, losen Etikett, das - falls diese Eier nach 7 Tagen nicht verkauft wurden - abgerissen werden muss. Die FrischeDas Legedatum muss auf der Verpackung nicht angegeben sein, nur das Abpackdatum (bis zu 2 Tage nachher) und das Mindesthaltbarkeitsdatum. Es ist also etwas kompliziert, auf das wirkliche Alter der Eier rückzuschließen, zumal die Verpackung oft nicht innerhalb von 2 Tagen erfolgt. Außerdem lässt sich - wegen der mitunter schwankenden Nachfrage (z.B. Ostern) oder der unterschiedlich hohen Produktionsmenge - eine längere Lagerdauer von 6-8 Monaten (bei 0-1°C) nicht immer umgehen. Im Kühlschrank (6-8°C) sollen unversehrte Eier nicht länger als 3-4 Wochen aufbewahrt werden. Ei-Frische - selbst geprüft:
Verbrauchertipps
Infoblatt: EA19 - Stand: 12/2011 |
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