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Telefon, Internet und Mobiltelefon
Wie bekommt man die Kosten in den Griff?
Festnetz:Kontrollieren Sie immer die Telefonrechnung, und zwar nicht nur den Gesamtbetrag, sondern auch die einzelnen Posten:
- Ortsgespräche
- Nationale Gespräche
- Mobilfunknummern
- Internationale Gespräche
- Spezialnummern
- Fixbeträge
- Extras
Auf diese Weise verstehen Sie:
1. Wo Sie am meisten ausgeben
2. Ob die Nummern Ihren Anrufen entsprechen
3. Ob ungewollte Dienste verrechnet wurden
4. Ob die Zusatzdienste noch Ihren Bedürfnissen entsprechen oder nicht
Kontrollieren Sie die Rechnungen über mehrere Monate hinweg. Wenn Sie feststellen, dass sich bestimmte teure Anrufe häufen, dann:
- Überprüfen Sie, ob es einen Anbieter gibt, der für diese Art von Gesprächen und vielleicht auch insgesamt günstigere Angebote hat (wird von den Telefonanbietern zwar kaum noch angeboten, aber die Möglichkeit besteht nach wie vor).
- Richten Sie sich in diesem Fall die automatische Vorwahl für den 2. Anbieter ein, damit Sie sich nicht jedesmal daran erinnern müssen und so mehr sparen können.
- Oder man kann auch komplett Anbieter wechseln. Wichtig vor dem Wechsel zu einer anderen Gesellschaft ist es jedoch, die Dauer des Vertrages zu kontrollieren um eventuelle Strafen (Deaktivierungsgebühr) wegen vorzeitigem Rücktritt (z.B. bei ADSL Anschluss) zu vermeiden. Gemäß Bersanidekret ist es möglich, mit einer Vorankündigung von 30 Tagen jederzeit vom Vertrag zurückzutreten.
- Um den Anbieter zu wechseln und gleichzeitig aber seine Telefonnummer zu behalten, muss man sich vom Anbieter den sogenannten "codice di migrazione" geben lassen (wird von den meisten Anbietern auf jeder Rechnung angeführt).
- Lassen Sie sich nicht auf Werbeanrufe ein! Geben Sie ihre persönlichen Daten und ihre Steuernummer niemals bei telefonischen Umfragen weiter. Beantworten Sie keine Fragen, auch wenn Ihnen versichert wird, man wolle Ihnen nur Infomaterial schicken. Um von diesen Anrufen verschont zu bleiben, können Sie sich in das Verzeichnis der Einsprüche eintragen lassen.
- Wenn Sie Rechnungen von Telefongesellschaften erhalten, mit denen Sie weder schriftliche, noch telefonische Vereinbarungen getroffen haben, bezahlen Sie nicht. Rufen Sie die Grüne Nummer der betreffenden Gesellschaft an und lassen Sie sich eine Gutschrift schicken. Theoretisch könnten Sie auch nichts unternehmen, allerdings riskieren Sie , dass sich die Sache verkompliziert, weil Eintreibungsfirmen eingeschaltet werden. Am besten wenden Sie sich in solchen Fällen für eine schriftliche Beanstandung an eine Konsumentenberatungsstelle.
- Für deutschsprachige Telefonkunden empfiehlt es sich, sich die Angebote der Gesellschaften Alpikom und Brennercom genauer anzuschauen. Die Mitarbeiter sprechen deutsch, was ein nicht zu unterschätzender Punkt ist, wenn man Informationen oder Erklärungen benötigt.
InternetDie verschiedenen Vertragsarten sind:
- Normaler Internetzugang mit Verrechnung nach Dauer = geeignet vor allem für Familien mit Kindern, welche das Internet nur sporadisch benutzen.
- „FLAT“- Anschluss = Mit diesem Anschluss bezahlt man keine Anschlussgebühr mehr, sondern eine fixe montaliche Abogebühr. Der Zugang ist zeitlich unbegrenzt. Diese Form ist geeignet für Internetbenützer, die viele Stunden surfen, ohne aber große Dateien herunterzuladen.
- ADSL Anschluss mit Verrechnung nach Dauer = Mit einem ADSL-Anschluss kann man die Telefonleitung in eine digitale Leitung mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit umwandeln. Dadurch sind viel schnellere Internetverbindungen möglich. Genau genommen erreicht ADSL eine Geschwindigkeit von 640 kb/s beim Eingang (download) und 128 kb beim Ausgang (upload), gegenüber 56 kb bei einem traditionellen analogen Modem. Dieses System ist für all jene geeignet, welche zu allen möglichen Zeiten ins Internet wollen.
- Anschluss ADSL FLAT = mit diesem Anschluss kann man die Kosten kontrollieren. Geeignet ist er für Benützer, welche viel im Internet sind und viel Material herunterladen müssen.
- SATELLITEN-Anschluss = dieser ist geeignet für all jenen, die viel und schnell Zugang zum Internet brauchen, aber keine Möglichkeit haben, eine ADSL-Leitung zu installieren.
Achtung bei allen Angeboten, die Sie via Telefon daheim bekommen. Oft wird kein schriftliches Infomaterial angeboten. Holen Sie sich Papier und Bleistift und schreiben Sie alles genauestens mit. Sehr ratsam ist es, vor dem Abschluss eines Vertrages im Internet entweder unter www.tariffe.it oder/und www.verbraucherzentrale.it (auf den „link“ Tarifwegweiser für Festnetz und Handy“ klicken) nachzuschauen und einen Preisvergleich zu machen.
MobiltelefonVor dem KaufÜberlegen Sie sich, ob Sie ein solches Gerät wirklich brauchen. Überlegen Sie auch, für welche Nutzung sie es brauchen, ob zum Verschicken von SMS, ob es wichtig ist, dass es leicht oder besonders stabil ist.
Kontrollieren Sie die Eigenschaften: Gewicht, Größe, Benutzerfreundlichkeit, Tastenblockierung usw. Wichtig für Brillenträger: die Größe des Displays. Überprüfen Sie, ob sie wirklich alle angebotenen Funktionen brauchen, die bei manchen Modellen angeboten werden, sie machen die Geräte teurer.
Wenn Sie schon einen digitalen Fotoapparat haben, brauchen sie ihn dann auch noch im Handy?
Und ein trialband braucht nur, wer viel im Ausland unterwegs ist. Preisvergleiche für Handys gibt es in den großen deutschen und italienischen Konsumentenzeitschriften alle paar Monate.
Auskunft erhält man auch über www.portel.it oder www.cellulari.it
Beim KaufDie Handypreise können von Geschäft zu Geschäft sehr unterschiedlich sien. Es lohnt sich, einen Preisvergleich vorzunehmen, sobald man sich für ein Modell entschieden hat.
Wer schon eine Sim-Karte mit einem entsprechenden Vertrag besitzt, soll nach einem Gerät Ausschau halten, das vom selben Anbieter verkauft wird, auch das zahlt sich aus!
Beim Kauf immer genau nach den Garantiebedingungen und nach dem Kundendienst fragen, um im Schadensfall zu wissen, wie vorzugehen ist.
Merken: Der Ansprechpartner für die Garantie ist immer der Verkäufer! Wenn also das Handy einen Defekt hat, so bestehen Sie darauf, dass der Händler für die Einlösung der Garantierechte zuständig ist.
Wer noch keinen Vertragspartner hat, sollte sich den günstigsten aussuchen. Dazu ist es notwendig, herauszufinden, bei welchen Gesellschaften jene Personen abboniert sind, mit welchem Sie am häufigsten telefonieren. Weiters sollte man überlegen, wie man telefoniert – ob oft und kurz oder selten und lang und in welchen Zeiten und an welchen Wochentagen man am meisten telefoniert.
Für Familienmitglieder ist es in der Regel ratsam den gleichen Anbieter zu wählen, da die Telefongesellschaften meist besondere Angebote zu stark reduzierten Tarifen für eine oder mehrere Nummern vorsehen.
Im Internet kann man unter www.tariffe.it, www.verbraucherzentrale.it/ ("Tarifwegweiser für Festnetz und Handy“) oder www.supermoney.eu die verschiedenen Anbieter vergleichen.
Infoblatt VT05
Stand: 10/2011
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